online Ausstellung

Inside Intermedia - denken, schaffen, leben, wirken

Die Welt im Aufbruch. Der Wandel, die einzige Konstante und die Gestalter:innen von Morgen, Mitgestalter:innen der Zukunft. Hier werden Herausforderungen zu neuen Chancen. In der Ausstellung “Inside InterMedia” zeigen 43 Studierende, 43 Blickwinkel auf das Geschehen im Fachbereich Gestaltung an der FH Vorarlberg, verpackt in Bildern.

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Gesellschaft, Wirtschaft, Medien, Technologie und Kommunikation unterliegen dem stetigen Wandel. Auch das Berufsfeld des Designs und die Auffassung darüber befindet sich im Umbruch. Vor welchen Veränderungen und Herausforderungen steht die Design- und Kreativwirtschaft? Was tun Gestalter:innen heute und morgen? Welche Kenntnisse, Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeit braucht es, um den Anforderungen zukünftiger Berufsbilder gerecht zu werden? Und wie bereitet das InterMedia-Studium darauf vor? Wie und wodurch werden Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in diesem Studium erworben? Wie lässt sich die Atmosphäre des Leben, Lernens und Schaffens an der FH Vorarlberg vermitteln?

Mit diesen Fragen haben sich die InterMedia Studenten:innen der FH Vorarlberg im vergangenen Semester in der Lehrveranstaltung Gestaltungsgrundlagen 1 auseinander gesetzt. Dabei unterstützt und begleitet wurden sie von den Dozierenden Karin Bleiweiss, MA und Prof. (FH) Alexander Rufenach.

BilDWELTEN INTERMEDIA

Die ganzheitliche Definition von Bildwelten im Kontext von Unternehmen und Organisationen wird als Corporate Imagery bezeichnet. In der Regel wird dabei inhaltlich, wie auch formal, zwischen einer Image- und einer Produkt- oder Sachebene unterschiede.

Imageebene:

Image [ˈɪmɪdʒ]: engl. für Bild, Darstellung oder Erscheinungsbild.Diese Ebene ist visionär und bezieht sich auf die Werte, Missionen und Visionen eines Unternehmens oder einer Organisation. Die Designauffassung des Fachbereichs Gestaltung und das Ausbildungsversprechen der FH Vorarlberg beziehen sich ebenfalls auf die Imageebene.

Produktebene:

Diese Ebene ist konkret und kann in operativ und/oder institutionell unterteilt werden. Darstellungen der Inhalte, Angebote, Leistungen, Methoden und Prozesse zählen zur operativen Ebene. Zur institutionell Ebene gehört das Institut an sich, Mitarbeitende, die Ausstattung, Location und Region.

REMOTEEBENE:

Diese Ebene wurde im Zuge der Corona bedingten Einschränkungen bei der Aufgabenstellung ergänzt. Studierende konnten hier ihre Realitäten im Online-Modus in Bildern ausdrücken – die emotionalen und operativen Herausforderungen im Studienalltag, kurzfristige Improvisationen, das Studieren im Ausnahmezustand, der Umgang mit Homeoffice, das gemeinsame Lernen und Gestalten über digitale Kanäle.

Statement Mag. a dr.in Margarita Köhl, Mas

InterMedia steht für ein holistisches Verständnis von medientechnologisch gestützter Gestaltung, das neben den Bedürfnissen des Menschen, verstärkt den gesamtgesellschaftlichen Kontext von Gestaltungsprozessen fokussiert und, im Sinne eines planet centric design, die aus diesen Prozessen entwickelten Innovationen stets auf ihre soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit überprüft.

Die Studierenden werden zu kompetenten Architekt:innen der Kommunikation ausgebildet, die Lösungen zu komplexen Fragestellungen eine sinnlich wahrnehmbare Form verleihen. Gestaltung setzt Impulse, macht Zukünfte denkbar.

 

Statement Karin Bleiweiss

„Gestaltungsgrundlagen 1“ trägt den Untertitel „Bildsprache“, d.h. Studierende lernen die Sprache der Bilder zu verstehen, sich in Bildern auszudrücken, über Bilder zu sprechen, aber auch, visuelle Darstellungen und Symbole zu hinterfragen.

Im Wintersemester 2021/22 haben sich die Studierenden im Zuge der Semesteraufgabe intensiv mit ihrem InterMedia-Studium an der FH Vorarlberg, mit der Rolle von Gestalter:innen und, in der Ausbildung vermittelten Fähigkeiten, Werten und Haltungen auseinandergesetzt.

Ganz nebenbei soll „Gestaltungsgrundlagen 1“ vor allem aber die Freude am visuellen Ausdruck wecken und daran, über Bilder mit den Rezipient:innen in einen Austausch zu treten.

 

Statement pr. (fh) dipl. Alexander rufenach

Es kommt nicht darauf wie lange man läuft, sondern wohin.Sprints dienen als kleinere Übungsaufgaben dazu verschiedene Bildgenres und Gestaltungsmöglichkeiten kennenzulernen und experimentell zu untersuchen. Beim Semesterprojekt erarbeiten wir einen Zugang zum Thema, von der Recherche, über Inhalte, die Idee und geeigneter Mittel für serielle Bilder in einer eigenen Sprache. .Wer alles weiss, hat keine Ahnung.

 

Vanessa König

InterMedia ist für mich die Möglichkeit über den Tellerrand hinauszuschauen und Probleme auf neue Wege anzugehen.

Lisa Oberholzer

“Ein Ort, an welchem wir unseren Rucksack gemeinsam mit neuen Skills und Tools füllen, um etwas mehr Farbe in die Welt zu bringen.

Luca Huber

InterMedia ist für mich wie Hogwarts für Harry Potter. Ein Ort voller verrückter und liebevoller Menschen. Ein Ort, an dem ich meine Zauberkunst ausleben und verbessern kann.